Presse

Review in der Western Mail, Oktober 2010

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Rheinische Post, Haan 26. Oktober 2007

Frank Erkelenz


Marc Schönberger bot runden Auftakt zu "Special Listening"

Zum Auftakt zur vierten Auflage der kleinen, aber feinen Konzertreihe "Special Listening" gastierte am Mittwoch der Monheimer Singer/Songwriter Marc Schönberger mit seiner Band an der Adlerstra?e. Rund 25 Zuhörer hatten sich trotz Champions League eingefunden, um das Konzert des sanften Liedermachers und seiner Band zu erleben.


Schönberger erzählt in seinen Liedern Geschichten aus dem Leben, von Liebe und Hass, Freude und Trauer. Dabei orientiert er sich an Folk, Folk-Rock, Soul und Country-Elementen. Das Line- Up der Band ist sparsam, was der einf?hlsamen zu Gute kommt: Micki Schreier spielt einen relaxten Bass. Markus Segschneider einmal mehr als filigran Gitarrist, ein rhythmisch getrommeltes Cajon und gute Backing- Vocals tun ein übriges. Bei "Don't even cry" schimmert im Gesang stilistisch ein klein wenig Sting durch, bei "Jade" ein Hauch Leonard Cohen. Das balladeske "You and me" gef?llt, "Bleed a little" kommt klagend daher.


Mit "High Above" ein feines rockiges Stück im Gepäck, das folgende "Way back home" unterstreicht ebenfalls die Qualit?ten der Musiker. Sympathisch das Auftreten des 31- jährigen Frontmannes. Das steht kein aalglatter Profi mit vorgefertigten Ansagen und tausendmal geübten Gags. Und wenn es sein muss, wird halt vor Publikum das Instrument umgestimmt. Nach dem swingenden Titel "Time" geht das Quartett ganz bescheiden von der B?hne , um gleich darauf die Zugabenwünsche der Zuhärer zu erfüllen. Ein Highlight dieses Blockes "Country Boy".


Der Auftritt des Liedermachers bot einen runden Auftakt zu "Special Listening", das einmal mehr mit Schmankerln der Akustikszene aufwartet.
 

Rheinische Post, Monheim 15. Dezember 2004

Holger Quadfasel


"Musik ist mein Leben"

Serie "Musiker-Porträts":


Der Monheimer Marc Schönberger hat sich als "Singer/Songwriter" einen Namen gemacht. Er tritt mit wechselnden Besetzungen auf.

"Music was my first love and it will be my last"... Immer wenn diese bedeutungsvollen Zeilen des Rock-Klassikers von John Miles im Radio erklingen, bekommt Marc Schönberger (28) eine wohlige Gänsehaut.
Denn für ihn beschreibt der Song besser als alle anderen Worte sein eigenes Verhältnis zur Musik. "Sie ist mein Leben", sagt der Monheimer Künstler ernsthaft und auch etwas nachdenklich. "Die Musik ist meine große Liebe und bedeutet neben Gott und meiner Gesundheit alles für mich."


"Singer/Songwriter" heißt die Musiker-Rolle, mit der sich Schönberger seit dem Jahr 2000 identifiziert. Aufgekommen am Ende der 60er-Jahre, stellt der englische Begriff heute das Gegenstück zum deutschen Liedermacher dar. "ich sehe mich als Geschichtenerzähler", so der 28- jährige über seine Rolle. "Ich versuche, über meine Songs authentische Gefühle ins Publikum zu transportieren."


Einfach und schnörkellos

Wenn er ohne seine Begleitmusiker auftritt, dann kommen bei dem Monheimer zwei Instrumente zum Einsatz: Gesang und Gitarre. Genauso schlicht wie seine musikalische Bühnenausstattung sind auch seine Stücke: Einfach und schnörkellos kommen sie daher, wobei Gitarrenakkorde das Grundgerüst bilden und die englischen Texte untermauern.


Seine Musik komponiert Schönberger selbst. Dabei lässt er sich von vielfältigen Stilrichtungen  beeinflussen. So enthalten seine Lieder  nicht nur Elemente aus der Rock und Popmusik, sondern auch aus Folk, Blues, Soul. Oft kommen ihm neue Songideen, wenn er vor seinen Auftritten aus der Gitarre "herumklimpert". Manchmal l?sst er sich aber auch von einem Künstler inspirieren, dessen Musik er gerne h?rt. Ein Lied auf Kommando zu schreiben ist für den Monheimer allerdings undenkbar: "Das könnte ich mit Sicherheit auch. Aber dann wäre die positive Energie, die ich normalerweise beim Komponieren eines Stückes empfinde, nicht mehr vorhanden." Seine Songtexte schreibt Amy Antin, die selbst auch etabliert ist. "Ihre Lyrics sind sehr authentisch und aussagekräftig", erzählt Schönberger, der über Themen wie Liebe, Vertrauen und Gott singt. "Wenn Amy das Grundgerüst eines Songs hört, dann weiß sie genau, welche Stimmungen ich damit Ausdrücken möchte und schreibt dazu den passenden Text. Diese Verständnis finde ich wunderbar".


Band hängt von Terminen ab


Oft arbeitet Schönberger auch mit seinen Begleitmusikern Mickie Schreier (34), Bass, und Jochen Brner (39), Schlagzeug und Background-Gesang, zusammen. "Ob ich alleine spiele oder mit der Band hängt natürlich auch davon ab, ob ich meine  Musiker terminlich alle unter einen Hut bekomme", sagt der Liedermacher schmunzelnd.
Einen Eindruck von der Musik des Künstlers erhalten Interessierte im Internet auf der Seite www.marcschoenberger.de. Neben Hörproben gibt es dort auch eine Biographie des Künstlers sowie zu den aktuellen Auftritten


Interview
"Nicht nur für ein bestimmtes Publikum"


Marc Schönberger (28) hat sich in den vergangenen Jahren als Singer/Songwriter einen Namen gemacht. RP- Mitarbeiter Holger Quadfasel sprach mit dem Monheimer Liedermacher.


Haben Sie schon einmal daran gedacht, unter einem Künstlernamen aufzutreten?


Schönberger: Früher schon, heute nicht mehr. Ich finde, mein Name sagt etwas aus. Einfach: Das bin ich. Wenn ich mir einen Künstlernamen zulegen würde, dann wäre derjenige, der da singt und Gitarre spielt, vielleicht nicht mehr ich selbst. Der Name "Marc Schönberger" ist ein wichtiger Teil meines Lebens und meiner Identität.


Erreichen Sie mit ihrer Musik eine bestimmte Zielgruppe?


Schönberger: Nein. Ich denke nicht, dass meine Musik f?r eine bestimmte Art von Publikum gedacht ist. Zu meinen Konzerten kommen Menschen aller Altersklassen. Einerseits Erwachsene, andererseits aber auch Jugendliche. Als ich bei Jeannette Biedermann als Support aufgetreten bin, waren beispielsweise viele 13- und- 14-jährige im Publikum.


Wie war die Resonanz dieser Zuschauer auf Ihre Musik?


Schönberger: Es ist erstaunlich. Obwohl Jugendliche in diesem Alter ja eigentlich andere Musikrichtungen hören, konnten sie mit meinem Auftritt und dem Singer/Songwriter- Stil eine Menge anfangen. Auch die erwachsenen Zuschauer reagieren positiv. Letztens hat mich nach einem Konzert jemand angesprochen, der sagte: "Hey, du hättest ruhig noch lange, lange weiterspielen können. Ich habe das wirklich genossen". Und das war kein Einzelfall. Viele Leute reagieren  auf diese Weise.


Treten Sie lieber alleine oder mit Ihrer Band auf?


Schönberger: Für mich ist jedes Konzert etwas Besonderes - egal, ob ich mit oder ohne meine Musiker spiele. Trotzdem sind das für mich zwei verschiedene Welten. Wenn ich alleine auftrete, dann liegt die ganze Verantwortung bei mir und ich bin auf mich selbst konzentriert. In der Band dagegen ist man Teil eines Kollektivs. Dann muss ich auf den Bass und auf das Schlagzeug h?ren. Ich kann nicht entscheiden, ob ich lieber alleine oder lieber mit Band zusammen spiele. Beides macht mir unheimlich viel Spaß? - aber es sind zwei unterschiedliche Energien, die ich dabei empfinde.


Info:
Marc Schönberger


Der Monheimer Marc Schönberger ist seit 2000 Singer/Songwriter. Zuvor spielte er in verschiedenen Bands und einem Musicalorchester der Musikschule.
Seit 2002 tritt er als Solok?ünstler zeitweise aber auch mit wechselden Begleitmusikern unter dem Namen "Marc Schönberg und Band" auf.
Auftritte in diesem Jahr waren unter anderem in Koblenz, Bonn, Siegburg und Wuppertal. In Monheim trat er im Vorprogramm von Jeannette Biedermann auf.
 

Rheinische Post, Monheim 14. Oktober 2003

Holger Quadfasel


Lieder mit Gefühl und Leidenschaft



Ehrliche Lieder voller Gefühl und Leidenschaft waren in der Kulturfabrik Sojus 7 zu hören: In einer gemütlichen und familiären Atmosphäre präsentierte der Sänger und Songwriter Marc Schönberger im Cafè einen  Ausschnitt  aus seinem aktuellen Programm.


Musikalisch unterstützt wurde er von Paul Harriman am Bass sowie Bert Smaak am Schlagzeug. Beide blicken auf eine erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft zurück. Smaak trommelte schon bei ber?hmten Musikern wie Milva und ist dar?ber hinaus festes Mitglied der K?lner Band "Purple Schulz". Und auch auf Harrimans musikalisches Können griffen bereits prominente Musikgrößen bei ihren Studioproduktionen zurück.


Begleitet von der Rhythmusgruppe und ausgestattet lediglich mit seiner elektronisch verstärkten Akustik-Gitarre sowie einem Mikrofon verstand es Schönberger, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. In den Songs mit Titeln wie "Thinking of you", "Never" und  "God is standing by" behandelte  der Komponist vor allen die Themen Liebe, Vertrauen, Gott. Das Grundgerüst der englischen Texte schrieb der Künstler selber in Zusammenarbeit mit Amy Antin, die in der Musikszene ebenfalls bekannt ist, erhielten sie dann den letzten Schliff.


In Schönbergers Songs treffen verschiedene Musikstile aufeinander: Country, Folk, Jazz, Soul und Pop- alle Stile vereinen sich in seinen Liedern und machen sie so einzigartig: "Musikalisch bin ich überall zu finden", sagt der Sänger. Vorbilder dagegen wollte er nicht nennen: "Natürlich gibt es Künstler, die meine Musik inspirieren. Aber trotzdem möchte ich mich nicht mit anderen vergleichen" betonte Schönberger. "Ich bin ich."


Egal ob romantisch, nachdenklich oder besinnlich: Die Liebe des Sängers zur Musik spiegelt sich in allen seinen Songs wieder und zog sich wie ein roter Faden durch das Programm. Dabei waren die Lieder schlicht und direkt arrangiert niemals klang der Sound überladen: "Diese Musik ist einfach aber wirkungsvoll", so bestätigte auch Zuschauer Jens Brauweiler. "Allerdings sind die Songs zu anspruchsvoll, um sie nebenbei hören zu können. Man muss sich schon genau auf sie konzentrieren".


Schönbergers erste Promotion -  CD wurde gerade im Studio aufgenommen, das nächste Konzert in Koblenz ist schon fest eingeplant.